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 Bewertung: 🌟🌟


"Das Wunder eines Augenblicks." von Nicholas Sparks
Taschenbuch Ausgabe - 1. September 2007
Herausgeber: Heyne Verlag
Seiten: 416
Preis: 11,00€

Inhalt: Wenn ein Moment das Leben verändert ...

Für seine große Liebe ist der New Yorker Jeremy in ein Provinznest gezogen. Doch gerade als er beginnt, sein neues Leben zu genießen, erhält er eine mysteriöse Nachricht, die die Schatten der Vergangenheit heraufbeschwört und sein ganzes Glück zu zerstören droht.

Jeremy Marsh war sich seiner Sache ganz sicher gewesen: Nie mehr würde er seinem Herzen folgen, nie New York verlassen – und vor allem niemals Vater werden. Doch nun sitzt er plötzlich mit Lexie, der Liebe seines Lebens, im abgeschiedenen Örtchen Boone Creek und freut sich auf die Geburt seiner Tochter. Alles scheint perfekt – wären da nur nicht die Zweifel, die an Jeremy nagen: Lexie war für ihn Liebe auf den ersten Blick, aber kennt er sie wirklich? Und kann er sich ihrer Gefühle auch im grauen Alltag und in schlechten Zeiten sicher sein? Da erhält Jeremy eine anonyme Nachricht, die alte Wunden wieder aufreißt und ihm den Boden unter den Füßen wegzieht. Sein Glück steht plötzlich auf dem Spiel.

Meine Meinung: Dies ist das erste Buch von Nicholas Sparks, das mir leider überhaupt nicht gefallen hat. Einige Bücher von ihm haben ein neues Cover verpasst bekommen, damit ihr euch jetzt nicht wundert. Jedenfalls bin ich hier nicht so richtig mit der Geschichte und vor allem mit den Protagonisten nicht warm geworden.

Der Schreibstil an sich ist etwas langatmig, wodurch sich die Geschichte ein wenig gezogen hat, was wiederum dazu führte, dass ich mich etwas langweilte. Ansonsten gab es natürlich viele Szenen, die mich sehr berührt haben. Typisch Nicholas Sparks eben, aber selbst diese waren von kurzer Dauer.

Die Protagonisten Jeremy und Lexi haben mich leider auch nicht so angesprochen. Hier war eher das Gegenteil der Fall. Die beiden sind mir sogar ziemlich auf die Nerven gegangen. Mir fehlte dieser Gefühlsausbruch, dieser gewaltige Strom an Emotionen. Normalerweise machen genau diese Punkte ein gutes Nicholas Sparks Buch aus. Jeremy und Lexi waren in meinen Augen, nicht authentisch genug.

Zum Ende hin wurde es dann doch ziemlich aufwühlend und da habe ich auch mitgefühlt, aber das war nur an dieser einen Stelle. Alles andere ist nicht bei mir angekommen. Und das will schon was heißen, denn dafür, dass ich hochsensibel bin, hat mich dieser Roman von ihm am wenigsten überzeugt bzw. gefühlsmäßig erreicht. Nicholas Sparks ist einer meiner Lieblingsautoren, deshalb bin ich jetzt ein wenig frustriert. "Das Wunder eines Augenblicks" ist kein neuer Roman, denn dieser ist schon 2007 in Deutschland erschienen.

Fazit: Es bricht mir das Herz, dass ich hier eine nicht so gute Rezension verfassen muss. Für mich war dieser Roman nichts, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Vielleicht gefällt er doch noch dem einen oder anderen von euch.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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