Ausgepresst
und ausgelaugt
komme
ich Zuhause an.
Von der
Gesellschaft erdrückt,
mies gelaunt auf der Couch.
Morgen
geht es wieder los,
in der
Tagesstruktur ausgebeutet.
Soziale
Einrichtung alles andere als
hilfsbereit
und nutzerwohlorientiert.
Meine
letzten Reserven gebe ich her,
um
irgendwie zu funktionieren.
Bin
aber keine Maschine, sondern
ein
Mensch, der Hilfe braucht.
Reserven
kann man auffüllen,
aber
wie stelle ich es an?
Schlaf
genügt nicht mehr aus,
Spaziergänge
machen nicht wach.
Gedanken
rund um den Alltag,
haben
mich fest im Griff.
Negative
Energie um mich herum,
ich
bezeichne sie gerne als Saftpresse.
Gefangen
in asozialen Strukturen,
es gibt
kein Entkommen.
Böse
Hände über mir, die nichts
Gutes
verheißen und mich aussaugen.
Fröhlichkeit,
Glück und Freude
sowie
weitere positive Eigenschaften,
die
mich erfüllt und ausgemacht haben,
werden
herausgefiltert und entsorgt.
Zurück
bleibt mein Körper,
mit
Taubheit und Leere gefüllt.
Fühlt
ihr euch auch so?
Was
macht das mit euch?
Der
Druck wird immer größer,
es
folgt kein Lob oder positives Feedback.
Überall
herrscht Stress und es wird kritisiert,
ohne
Wert auf die Gefühle der anderen zu legen.
Wann
hat das alles endlich mal ein Ende?

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen