In einer Institution für seelisch kranke Menschen
müssen wir traurigerweise für unsere Rechte kämpfen.
Respektlos behandelt und wie das letzte Stück Dreck,
müssen wir vieles über uns ergehen lassen,
sehr zu unserem Schreck.
Es werden Wörter im Mund
umgedreht,
keiner hier, der uns auch
nur ansatzweise versteht.
Der es auf irgendeine Weise
versucht,
habe definitiv nicht nach
solch einem Ort gesucht.
Wir werden schonungslos
manipuliert,
genau in deren Pläne
einkalkuliert.
Fiese Spielchen mit uns
gespielt,
alles genau auf uns
abgezielt.
Fühle mich nicht ernst
genommen,
bin dabei, elendig zu
verkommen.
Halte es teilweise echt
nicht mehr aus,
möchte aus diesem
Höllenschlund raus.
Anstatt uns die Hände zu
reichen,
wird hier gegangen über
Leichen.
Es wird ein falsches Bild
vermittelt
und diese Einrichtung als
„Sozial“ betitelt.
Hier läuft so einiges
falsch,
mir hängt das alles raus
zum Hals.
Bin nicht eure verdammte
Marionette,
haltet mich fest an einer zu
kurzen Kette.
Setzt euch angeblich für
unseresgleichen ein,
in eurem angeblich Menschen
helfenden Verein.
Von außen hin die Retter in
Not abgeben,
dabei macht ihr es nur
schwerer, unser Leben.
Werden behandelt, als wären
wir nichts wert.
Was läuft hier bitteschön
verkehrt?
Unsere Meinung wird nicht
gehört,
etwas, das mich ziemlich
stört.
Zumindest in diesen vier
Wänden
liegt nichts in unseren
Händen.
Ich sage dazu nur
menschenunwürdig,
machen sich ihre Lieblinge
gehörig.
Mich überkommt das Gefühl
der Hilflosigkeit,
sie nutzen jede erdenkliche
Gelegenheit,
um besser dazustehen, mit
aller Macht,
als hätten wir uns alles
ausgedacht.
Wir sollen nicht so
„dünnhäutig“ sein,
mit diesem Satz, machte sie
uns klein.
So etwas seelisch kranken
Menschen zu sagen,
es fühlte sich an, wie ein
Schlag in den Magen.
Mitarbeiter werden
regelmäßig fertig gemacht,
solch ein Verhalten denen
gegenüber ist total unangebracht.
Vor allem, wenn wir alles
mitbekommen,
allen voran den Chefs
natürlich ausgenommen.
Unser positiver Einsatz
wurde mit Füßen getreten,
haben mehrmals um ein
Gespräch gebeten.
Selbst als wir uns beschwert
haben,
mussten wir unsere
Hoffnungen begraben.
Hoffnungen auf Gerechtigkeit
für uns,
er wurde nicht erfüllt,
dieser Herzenswunsch.
Es wird froh und munter
weiter tyrannisiert,
so getan, als wäre nie
etwas passiert.
Wir leben im 21. Jahrhundert
und noch heute bin ich
darüber verwundert,
dass Menschen in Not
schlecht behandelt werden
und dazu beigetragen wird,
ihr Leben zu gefährden.
Ich bin wütend und
enttäuscht zugleich,
nichts davon war jemals
hilfreich.
Egal, was ich versucht habe,
mein Leben verlor zunehmend
an Farbe.
Alle Bemühungen waren
umsonst
und was ist das, was du
dafür bekommst?
Ein schlechtes Gewissen,
weil du die Wahrheit sagst
und über das Leid von
liebgewonnenen Menschen klagst.
Läuft es in allen sozialen
Einrichtungen so ab?
Dass dich die Menschen
behandeln, von oben herab?
Als wärst du unbedeutend
und schwach,
jene Gedanken halten mich
Nächte lang wach.
Umgeben von einer falschen
Schlange,
ich weiß, es dauert nicht
mehr lange,
bis ich endgültig die
Fassung verliere
und zum letzten Mal was
ausprobiere.
Anstatt zu heilen und mich
vorzubereiten,
gerate ich immer mehr in
Schwierigkeiten.
Eine Person, die alles
kaputt macht
und dabei vorgeht, mit
bedacht.
Gegen sie komme ich nicht
an,
gibt es nichts, was man da
machen kann?
Möchte nicht aufgeben, da
muss eine Lösung her!
Ich ertrage sie einfach
nicht mehr.
Wieso werden wir nicht
gehört und ernst genommen?
Meine Augen füllen sich mit
Tränen,
sehe alles verschwommen.
Mit dieser Ungerechtigkeit
komme ich nicht klar,
deren Verhalten gegenüber
uns empfinde ich als furchtbar!
Bleibe zum Glück nicht für
immer dort,
finde danach hoffentlich
einen besseren Ort.
An dem ich mit Hilfe rechnen
kann
und die Chance habe, gesund
zu werden, irgendwann.
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