Habe Angst davor nach draußen zu gehen,
mich unterhalten zu müssen,
mit fremden Menschen,
deren Erwartungen zu erfüllen.
Während ihre Blicke auf mir ruhen,
mein Körper unbändig zittert,
mein Herzschlag sich beschleunigt,
meine Augen nach einem Fluchtweg suchen.
Habe Angst vor meiner Familie,
davor mich rechtfertigen zu müssen,
auf Unverständnis zu stoßen,
wie immer im Stich gelassen zu werden.
Ich rolle mich zusammen,
mache
mich innerlich ganz klein,
versuche
mich zu wappnen,
für
das Kommende.
Bin
wie ein Embryo,
sehne
mich nach Liebe
und
Geborgenheit,
fühle
mich ganz hilflos,
während
ich mir selbst überlassen bin.
Habe Angst vor meinen dunklen Gedanken,
ihnen
zuhören zu müssen,
sie
nicht ausblenden zu können,
wahnsinnig
zu werden.
Ich
streife durch die Natur,
nehme
um mich herum alles wahr,
sauge
gierig Luft in meine Lungen,
drohe
sonst zu ersticken.
Habe
Angst vor einer Therapie,
davor,
dass alles umsonst ist,
dass
alles nur noch schlimmer wird,
dass
mein letzter Funken Hoffnung erlischt.
Sie
ist meine letzte Chance,
will
nicht versagen,
habe
keine Kraft zum Ausprobieren,
wir
beide müssen an einem Strang ziehen.
Angst
davor mich der Dunkelheit
zu
ergeben, mich fallen zu lassen,
mich
einfach so aus dem Staub zu machen,
den
langwierigen Kampf zu verlieren.
Mein Leben in einer
Endlosschleife,
langweilig mit anzusehen,
kann mich selber nicht
mehr ertragen.
Wer
war ich? Und wer bin ich jetzt?
aber
die größte Angst habe ich
vor
dem Leben, für mich ist es eine Qual,
will es mir nicht schön
reden.
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