Bewertung: 🌟🌟🌟🌟
"A Crazy Thing Called Love - Band 2." von Lizzy Jacobs
Taschenbuch Ausgabe - 25. November 2019
Herausgeber: Written Dreams Verlag
Seiten: 269
Preis: 12,99€
Inhalt: Nachdem Liv New Orleans und damit auch Jack und Braden verlassen hat, hadert sie mit ihrer Entscheidung. So sicher sie sich zunächst gewesen ist, das Richtige getan zu haben, wird sie nun mit jedem weiteren Tag unglücklicher, den sie allein in ihrer alten Heimat verbringt. Aber Braden und Jack wollen Livs Flucht nicht länger dulden. Braden nutzt seine Position als ihr Boss und zwingt sie zu einer Rückkehr, damit sie sich endlich den Gefühlen stellt, die sie für beide Männer hegt. Zurück in New Orleans schlagen sie der jungen Frau etwas vor, das ihre ganze Welt ins Trudeln bringt …
Meine Meinung: In dem letzten Band der Dilogie, geht es noch viel heißer her, als in Band eins. Liv hat zwei wunderbare Männer an ihrer Seite und noch immer quält sie der Gedanke, eine Entscheidung zwischen ihnen treffen zu müssen. Daneben muss sie leider feststellen, dass ihre beste Freundin eine nicht so freundliche Seite in sich trägt.
Wie sonst auch, gilt hier die Warnung, dass ich niemanden spoilern möchte. Ich werde demnach nicht zu viel verraten.
In diesem Band explodieren wahrlich die Gefühle der drei Charaktere Liv, Braden und Jack, was einem Feuerwerk an Emotionen gleicht. knistert hier gewaltig! Zudem kommen Erotikliebhaber auf ihre Kosten, denn es passiert so einiges. Es wird noch heißer, erotischer und sinnlicher.
Ist es wirklich möglich zwei Menschen zu lieben? Liv muss sich auch hier ihrem Gefühlschaos stellen und bekommt dabei unterstützen von ihrer Nachbarin Madame Josephine. Die beiden Freunden sich sogar langsam an und mir wurde diese Frau auch immer sympathischer. Daneben verbringt Liv auch Zeit mit Kit, die in der Anwaltskanzlei am Empfang arbeitet. Sie ist quasi das komplette Gegenteil von Liv. Schüchtern, zurückhaltend, wobei sie eher ihre animalische Seite versteckt.
Der Schreibstil ist auch hier angenehm und hat mich wieder mal gut unterhalten. Braden und Jack zeigen sich natürlich von ihrer besten Seite und ich muss schon sagen, mit Frauen können die gut. Die beiden sind schon richtig süß, wenn es um Liv geht.
Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Liv erzählt. Wir bekommen wieder einen bildhaften Einblick in ihre Gedanken, Gefühlslage und schmutzigen Fantasien. In ihrer Familie bekommt sie den Halt, den sie auch verdient. Was ihre beste Freundin Penny betrifft ... Diese blöde egoistische, unempathische Ziege! Ich habe mich so dermaßen über diese Frau aufgeregt. Durch sie, hat die Autorin ein schwieriges Thema aufgegriffen. Nur weil bei ihr alles schiefläuft, muss es bei ihrer besten Freundin doch nicht auch so sein. Dieses ekelhafte Verhalten von ihr hat mich fast zur Weißglut getrieben. Liv weiß wenigstens, was oder wer gut für sie ist.
Neben diesem regelrechten Gefühlsausbruch, gab es viele schöne und ausgelassene Momente, die beinahe alles perfekt machen. Hier spricht die Autorin auch ein Tabuthema an, welches ich nicht genauer erklären kann, sonst würde ich das wichtigste spoilern. Dieses Thema ist sehr umstritten und wird immer mal wieder negativ aufgenommen. Hier gibt es keine Tabus und die Charaktere können das tun, was ihnen lieb ist. Und dies wird auf jeden Fall ausgiebig getan. Was für manche Menschen unvorstellbar ist, stellt in diesem Buch kein Problem dar. Ganz im Gegenteil. Natürlich könnte ich Penny als Metapher für all die Menschen sehen, die alles kritisch und negativ aufnehmen und alles kaputt machen müssen. Das entspricht sogar den Tatsachen.
New Orleans scheint eine Stadt zu sein, in der alles möglich ist. Mit ihrem gemütlichen und geheimnisvollen Erscheinungsbild. Hier gehen Wünsche und Träume in Erfüllung.
Fazit: Ein toller Abschluss dieser Dilogie! Ich mochte die Charaktere, das Setting und auch die Handlung sehr gerne. Es ist schön, dass die Autorin eine Welt kreiert hat, in der es keine Tabus gibt und hier sämtliche Freiheiten gewährt werden. Wir alle können doch etwas magisches in unserem Leben gebrauchen, oder? Was wäre da schöner als die Liebe?
Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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