Zum
mitspielen war ich zu klein,
meine
Geschwister wollten mich nicht,
war
sehr oft allein, zeigte öfter keinerlei Einsicht.
Habe
mich in der Schule von ihnen ferngehalten,
wollte
mein eigenes Ding durchziehen,
habe
immer alle Regeln eingehalten,
wollte
dem Stress von zuhause entfliehen.
Hatte
eine schwierige Schulzeit,
mehr
gibt es nicht zu sagen,
wurde
behandelt wie eine Krankheit,
musste
so einiges ertragen.
Mein
Zimmer war mein Rückzugsort,
meine
älteste Schwester mein Vorbild,
es
hat sich niemand um mich gesorgt,
war
als Teenager ziemlich wild.
Habe
meinen Eltern das Leben zur Hölle gemacht,
das
waren sie teilweise selber Schuld,
haben
ihre Zeit mit saufen verbracht,
hatten
mit uns nie die geringste Geduld.
Hausaufgaben
mussten schnell gemacht werden,
Zeit
mit uns verbrachten sie sehr selten,
dachte
früher schon daran zu sterben,
lebten
in unterschiedlichen Welten.
Hatten
früher einen Wohnwagen,
meine
Eltern tranken jeden Tag,
konnte
es irgendwann nicht mehr ertragen,
feierte
auch nie meinen Geburtstag.
Habe
mich für meine Eltern geschämt,
nie
Freunde mit nachhause genommen,
war
damals noch viel zu gelähmt,
habe
mir damals etwas wichtiges vorgenommen.
Niemals
so zu werden wie die beiden,
ihre
Lebensweise zu vermeiden,
nicht
dabei zusehen, wie meine Kinder leiden
und
es nicht mit jeglichem Konsum zu übertreiben.
Als
Kind war diese Zeit für mich traumatisch,
denke
heutzutage intensiver darüber nach,
dieses
Verhalten war ekelhaft, absolut abartig!
Es
waren diese Momente, in denen etwas in mir zerbrach.
Papa
hat Mama immer angeschnauzt,
Mama
hat sich jeden Mittag hingelegt,
ich
wollte einfach nur von zuhause raus,
habe
damals lange überlegt.
Wie
konnten wir zuhause überleben?
Unsere
Seelen trugen Schäden davon,
wollte
ganz oft einfach aufgeben,
wie
oft sagte ich mir “komm schon!“
Vielleicht
übertreibe ich auch einfach,
ich
empfand diese Zeit als sehr schmerzhaft,
als
Kind war ich emotional sehr schwach,
war
diejenige, die nie etwas schafft.
Mit
meinen Kinderaugen,
wollte
ich immer an das Gute glauben.
Ich
empfinde meine Vergangenheit als pure Qual,
um
ehrlich zu sein, hatte ich nie eine andere Wahl.
Mit
meinen Erwachsenenaugen,
sehe
ich die Welt als schier endlose Dunkelheit,
werde
wohl nicht mehr allzu viel taugen,
heute
bis in alle Ewigkeit.
Gehöre
den kranken Menschen an,
werde
in eine Schublade gesteckt,
an
mich traut sich keiner heran,
bin
mit Pessimismus verdreckt.
“Es
wird alles gut!“
Ich
kann es nicht mehr hören!
In
mir brodelt unbändige Wut,
lasse
mich davon nicht mehr stören.
Wieso
ist diese Krankheit ein Tabu?
Man
kann es auch übertreiben,
sie
gehört zum Leben nun mal dazu
und
wird es auch immer bleiben.
Nehmt
Depressionen bitte ernst!
Es
ist nicht toll, wenn du das lachen verlernst,
dich
weiter von deinem Leben abschottest
und
als Misanthrop durch die Gegend trottest.
Dir Suizidgedanken die Sicht vernebeln,
deine Welt in schwarz weiß siehst,
lebst nach den "schwarzen" Regeln
und dich in dunkle Gedanken zurückziehst.
Sie ist wie ein Gift, welches sich ausbreitet,
vegetierst langsam und qualvoll vor dich hin,
sie trifft dich völlig unvorbereitet
und nimmt dir jeglichen Lebenssinn!
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