Ich
weine bittere Tränen
sehne mich mal wieder nach dir,
obwohl
ich weiß, dass es sinnlos ist
du wirst niemals da sein, hier bei
mir.
Liebe blieb mir zu lange verwehrt
kann sie weder
annehmen noch geben
wünschte, ich könnte auf sie
verzichten,
dabei brauche ich sie, um zu überleben.
Draußen
lauern zu viele Gefahren,
jene ängstigen mich und schränken mich
ein.
Fühle mich wie eine wandelnde Zielscheibe,
in mir
herrscht alles andere als Sonnenschein.
Mache mich ganz klein,
wie ein Embryo
suhle mich in Selbstmitleid, weil ich einsam
bin.
Ein lautes Schluchzen bricht aus mir heraus.
Frage mich
wie so oft, wo ist hier der Sinn?
In solchen Momenten, denke
ich an alte Zeiten
als alles anders, nein, sogar noch besser
war.
Würde am liebsten wieder zurückreisen,
leider ist dies
nicht möglich, das ist mir klar.
Halte fest an Erinnerungen
von damals,
sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.
Geben mir
Kraft, um weiterzukämpfen,
füllen mein Herz mit Hoffnung und
Licht.
Eines Tages werde ich glücklich sein,
meine inneren
Dämonen endgültig bezwingen.
Irgendwo einen neuen
Lebensabschnitt wagen
und das Herz meines Traummannes
gewinnen.
Mittlerweile sind meine Tränen getrocknet,
schaue
in den Spiegel und fasse einen Entschluss.
Bin zu jung, um meine
Depressionen siegen zu lassen
und weiß, dass ich für mein Leben
kämpfen muss.

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