Orientierungslos
laufe ich durch die Straßen
und
hänge meinen Gedanken nach.
Drehe
mich suchend um, aber da ist nichts.
Nichts
und niemand.
Bin
umgeben von Menschen
und
doch fühle ich mich einsam.
Niemand
beachtet mich,
jeder ist
mit sich selbst beschäftigt.
Meine
Beine tragen mich fort,
habe
keine Ahnung wohin.
Mich
braucht und vermisst keiner,
worin
liegt der Sinn meines Lebens?
Habe
mich nie dazugehörig gefühlt,
wurde
nirgendwo angenommen.
Passte
in keine Gruppe hinein,
fühlte
mich nirgendwo willkommen.
Wurde
auf mein Aussehen beschränkt,
keiner
gab mir eine Chance.
Meine
inneren Werte zählten nicht,
mich
akzeptierte niemand, wie ich bin.
Konnte
mich mit niemandem identifizieren,
hatte
keinen zum Vorbild.
Bin
nie mit der Masse mitgegangen,
bin
immer gegen den Strom geschwommen.
Zu
Hause in meinen eigenen vier Wänden
fühle
ich mich geborgen.
Doch,
wenn ich in den Spiegel blicke,
erkenne
ich mich nicht wieder.
Ich
weiß gar nicht, wer ich bin.
Behandle
mich selber schlecht,
weil
ich es gewohnt bin.
Bin
andauernd unzufrieden.
Möchte
gerne anders aussehen,
mich
selber akzeptieren.
Meine
Rolle im Leben finden
und
endlich ankommen.
Ich
weiß nicht,
wieso ich mir
das antue.
Wieso ich so
gemein zu mir bin
und mich
selber fertig mache.
Das
habe ich nicht verdient!
Sollte
mich selbst lieben,
aber
ich kann es einfach nicht,
habe
es doch nie gelernt.
Es
ist, als würde ich mich selbst belügen,
wenn
ich mir sage, dass ich hübsch bin.
Höre
andauernd deren Stimmen in meinem Kopf
und
kann diese nicht abstellen.
Lasse
mir von Idioten mein Leben ruinieren,
die
ihres nicht mal selber auf die Reihe bekommen.
Diese
Menschen wurden selber nie geliebt
und
machen alle anderen deswegen nieder.
So
ein trauriges Leben möchte ich niemals führen.
Kümmere
dich um deine eigenen Probleme
und
lass mich gefälligst in Ruhe!
Projiziere
deinen Mist nicht auf mich.
Stell
dich vor einen Spiegel
und
fang dann mit dem Meckern an.
Erziehe
dich selbst, wenn deine
Eltern
das nicht können.
Mit
solchen Menschen bin ich durch,
die
haben mich in ihrem Leben nicht verdient.
Es
hat eine Weile gedauert,
aber
jetzt weiß ich,
wo ich
hingehöre.
Zu den
Gezeichneten.
Fühle
mich mit meinen seelischen Erkrankungen
bei
ihnen sehr gut aufgehoben.
Wir
haben vieles gemeinsam
und
respektieren einander.
Ich
weiß zwar immer noch nicht so ganz,
wer
ich bin oder wer ich eines Tages sein werde,
aber
ich bewege mich in die richtige Richtung.
Hier
kann ich einiges lernen.
Über
mich selbst,
meine
Vergangenheit,
Gegenwart
und
Zukunft.
Lasse nach
und nach alles Negative hinter mir,
meine
Vergangenheit sowie einige Menschen,
die
darin eine Rolle gespielt haben.
Meine
Familie.
Wäre
so gerne selbstbewusst
und
charakterstark.
Möchte
wissen, was ich will
und
meine Ziele erreichen.
Ohne dass mir Menschen im Weg stehen
oder ich mir selber, mit meinen
psychosomatischen Einschränkungen.
Möchte keine Angst mehr haben.
Keine
Angst vor Menschen,
der
Zukunft,
dem Leben.

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