Bewertung: 🌟
"Der Winter der Wunder." von Debbie Macomber
Taschenbuch Ausgabe - 5. November 2018
Herausgeber: MIRA Taschenbuch
Seiten: 272
Preis: 9,99€
Inhalt: Katherine liebt den Winter - vor allem den Zauber der dunklen Jahreszeit. Diese Liebe gibt sie an ihre Nichten weiter. Doch deren Mutter hält sich an die Erziehungsmethoden des renommierten Psychologen Wynn Jeffries. Er vertritt die Meinung, dass man Kinder mit Märchen wie dem vom Weihnachtsmann verschonen sollte. Als Katherine dann eines Tages Wynn tatsächlich persönlich gegenübersteht, kann sie ihm endlich einmal sagen, was sie von ihm denkt. Damit, dass er eigentlich ganz nett ist und dabei auch noch ziemlich gut aussieht, hat Katherine allerdings nicht gerechnet …
Meine Meinung: Was soll ich dazu sagen? Hier geht es um eine Frau namens Katherine, auch K.O genannt, die nebenberuflich amüsante Weihnachtsbriefe für andere Menschen schreibt. Ihre Schwester ist ein riesen Fan des Autors Wynn Jeffries, der auch als Psychologe arbeitet. Er ist der Meinung, dass Kindern keine Grenzen gesetzt werden und ihnen keine Ammenmärchen wie vom "Weihnachtsmann" erzählt werden sollen.
Die beiden sind unterschiedlicher Meinung, was die Kindererziehung betrifft ...
Diese Geschichte ist ein bisschen chaotisch und hat mich ziemlich oft mit dem Kopf schütteln lassen. Vor allem, was die Vorstellung der Kindererziehung von Wynn angeht. Wenn Kindern keine Grenzen gesetzt werden und sie alles selber entscheiden dürfen, dann tanzen sie dir umso mehr auf der Nase herum. Wir brauchen Regeln und Grenzen, um moralische Werte zu verstehen und nachvollziehen zu können und vor allem, um die Kinder in die richtige Richtung zu lenken. Wie kommt ein Psychologie dann auf so eine absurde Idee? Er hatte selber eine verkorkste Kindheit ... Da stelle ich mir aber die Frage, wenn es bei mir in der Kindheit so blöd gelaufen ist, dann versuche ich es bei meinen eigenen Kindern oder bei Kindern generell doch besser, oder?
K.O und er haben anfangs Schwierigkeiten damit, sich anzufreunden, was sich nach einem gemeinsamen verbrachten Abend ändert. Wie es in vielen anderen Liebesromanen nunmal passiert. Das heißt, auch hier sind einige Situationen leicht vorherzusehen. Der Umgang der beiden miteinander ist liebevoll und das gegenseitige Vertrauen sehr groß. Beide beziehen den jeweils anderen, in ihr Familienleben mit ein und machen ihre jeweiligen Erfahrungen, die sehr fragwürdig sind ...
Fazit: Ob gewollt oder nicht, aber die Autorin geht sehr gut auf das Thema Kindererziehung ein und darauf, dass es wichtig ist, den Kindern nicht alles zu erlauben ... ihnen auch Grenzen zu setzen. Sie zeigt was passiert oder passieren könnte, wenn man den Kindern zu viele Freiheiten gibt. Eine romantische Liebesgeschichte, ist es in meinen Augen leider nicht. Es geht eher darum, einen Psychologen zu therapieren.
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag, für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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