Zu meinen Lieblingsjahreszeiten
gehörst
du eigentlich nicht,
aber
ich genieße deine Sonnenstrahlen
und die
Kälte ignoriere ich.
Bepackt mit Handschuhen, einer Mütze
und
einer Leggins zusätzlich der Hose,
kann
mir der Windzug nichts anhaben.
Die
Strahlen tun ihren Dienst und wärmen mich.
Ich kann über vieles hinwegsehen, wenn es scheint
und
mich die Tristesse des Wetters nicht erreicht.
Winter
so, wie ich sie in Erinnerung habe, gibt es nicht mehr.
Schneedecken
breiten sich nicht über weite Felder aus.
Schaue dem Schneefall vom Fenster aus zu,
leise
fallen kleine Flöckchen nieder,
hinterlassen
ihre Reinheit auf dem Boden,
wie ein
Wintermärchen, schön anzusehen.
Winterdepressionen kenne ich nicht,
sie
verfolgt mich jeden Tag im Jahr.
Wenn
Schnee fällt, ist es genau wie früher,
ich
freue mich wie ein kleines Kind darüber.
Die erste sein, die Fußspuren hinterlässt,
sich
auf den Boden schmeißt und Schneeengel macht,
mit dem
Schlitten die Hügel hinabsaust
und
sich mit einem warmen Kakao belohnt.
Erinnerungen an Spaziergänge im Wald,
unsere
damalige Weihnachtstradition,
würde
diese gerne wiederaufleben lassen.
Leider
ist dies keine Option.
Mir unbekannte Freude kommt auf,
wenn
ich aus dem Fenster blicke.
Bin ein
sogenannter Wintersonnenschein,
zumindest
wenn alles stimmt.
So wie es jetzt ist, kann es gerne bleiben,
würde
mir nur zu gerne draußen die Zeit vertreiben.
Das
Winterspektakel in vollen Zügen genießen
anstatt
Zuhause viele Tränen zu vergießen.

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