Es
ist schon zu lange her,
als
wir uns das letzte Mal sahen.
Haben
uns aus den Augen verloren
nie
wieder voneinander gehört.
Ich
erinnere mich noch zu gut
an
unsere gemeinsame Zeit.
Wir
beide waren beste Freunde
haben
jeden Tag etwas unternommen.
Seitdem
ist eine Menge passiert,
sowohl
positives als auch negatives.
Leider
hat mir das Leben mehrmals
in
den Hintern getreten.
Ich
denke, das passiert jedem von uns,
das
ist doch ganz normal, oder?
Jeder
durchlebt Höhen und Tiefen
manch
einer mehr, der andere weniger.
Seit
ich auf die neue Schule gewechselt bin,
war
nichts mehr so, wie es mal war.
Ich
habe nicht nur dich, sondern auch
meine
fröhliche Art verloren.
Ich
rutschte immer mehr in die Opferrolle,
in
eine Abwärtsspirale aus Dunkelheit.
Alleine
kam ich dort nicht mehr hinaus,
habe
mich jahrelang dadurch gequält.
Habe
mir immer gewünscht,
dass
du bei mir wärst.
Was
wäre wenn?
Wie wäre es
gewesen?
Gedanken, die
ich nicht ganz abschütteln konnte,
denn
sie begleiteten mich über mehrere Jahre.
Meine
Sehnsucht zu dir war sehr groß,
ebenso
meine Trauer, weil du nicht da warst.
Ich
hatte nach dir keinen besten Freund mehr,
jedenfalls
nicht so richtig und auch nicht so intensiv.
Habe
mich mehr und mehr zurückgezogen
und
niemanden an mich herangelassen.
In
den Stunden, die ich alleine verbringe,
denke ich immer wieder an
dich.
Vermisse ich dich und deine Anwesenheit,
unsere
gemeinsame Vergangenheit.
Wie wohl dein Leben verlaufen
ist?
Hast du auch mal an mich gedacht?
Habe ich dir etwas
bedeutet?
So wie du mir?
Ich vermisse die alten
Zeiten,
wünschte ich könnte sie zurückdrehen.
Als wir
sorglos und unbeschwert
in den Tag hineinleben konnten.
Was
würde ich dafür tun,
einen Tag mit dir verbringen zu
dürfen.
Dich in meiner Nähe haben zu können
und Erinnerungen
aufleben zu lassen.
Du würdest mich wahrscheinlich
nicht
mehr wiedererkennen,
so sehr habe ich mich verändert.
Bin
gebrochen und kaputt.
Würdest du trotzdem noch Zeit
mit
mir verbringen wollen?
Mich so akzeptieren
wie ich bin?
Ich
möchte dich so gerne wiedersehen,
mich in deine Arme kuscheln
und
nicht mehr gehen lassen.
Ich brauche dich hier bei mir.
Ist
das egoistisch von mir?
Dich an meiner Seite haben zu wollen,
mir
einen alten Freund zurückzuwünschen?
Vielleicht bist du ja mein
Antidepressivum.
Und lässt Endorphine in mir
frei,
Glücksgefühle, die ich lange nicht mehr
so intensiv
gespürt habe wie damals.
Meine persönliche Droge.
Ich
wünschte, du wärst hier,
damit wir reden können.
Über Gott
und die Welt,
möchte nur, dass du da bist.
Bin ich eine
von deinen positiven
Erinnerungen oder hast du mich
komplett
aus deinem Leben verdrängt?
Dieser Gedanke macht mir Angst.
Ich
kann die Zeit leider nicht zurückdrehen,
wünschte, ich könnte
dich wiedersehen.
Vielleicht eines Tages, irgendwann.
Dann,
wenn wir nicht damit rechnen.
Wenn uns das Schicksal dies
erlaubt
und der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
Ich glaube
ganz feste daran,
dass du irgendwann bei mir sein kannst.
Bis
dahin schwelge ich weiterhin in Erinnerungen,
versuche den Schmerz
in meiner Brust zu verdrängen.
Werde nicht aufhören zu hoffen
und mir zu wünschen,
dich eines Tages wieder in meinem Leben zu
haben.

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